Werbas KSR wird Teil von GENII
Dennis, gib uns einen kurzen Überblick: Woher kommt Werbas KSR – und wo stand das Unternehmen vor dem Einstieg von GENII?
Werbas KSR wurde 1985 als DEKRA data in Stuttgart gegründet und entwickelte eines der ersten Werkstattmanagementsysteme in Deutschland auf Windows-Basis. Mit der zunehmenden Digitalisierung in Werkstätten wuchs das Unternehmen kontinuierlich.
Im Laufe der Jahre kam es zu mehreren Eigentümerwechseln, zeitweise war das Unternehmen auch börsennotiert. Im Jahr 2021 erfolgte die Übernahme durch einen Private-Equity-Investor, in diesem Zuge übernahm ich die Rolle des CEO. 2022 wurde Werbas KSR schließlich Teil der GENII Gruppe.
Warum hat sich der damalige Eigentümer für GENII als Käufer entschieden?
GENII konnte mit seiner langfristigen Vision für den Markt den besten Wert für die Eigentümer bieten. Der Ansatz von GENII, die Kontinuität der Marke und des Managements zu wahren und gleichzeitig Ressourcen und Investitionen für die Skalierung bereitzustellen, passt gut zu den Bedürfnissen von wachsenden Softwareunternehmen wie Werbas KSR. Auch der professionelle und effiziente Transaktionsprozess hat die Expertise von GENII im Bereich Software-Akquisitionen deutlich unterstrichen.
Wie lief der Onboarding-Prozess ab?
Die Integration in die GENII Gruppe wurde bewusst als schlanker Prozess gestaltet. Ziel war es, die unternehmerische Eigenständigkeit zu bewahren und operative Stabilität sicherzustellen. Dadurch konnten wir ohne Einschränkungen im Tagesgeschäft weiterarbeiten und gleichzeitig schrittweise von den Vorteilen der Gruppe profitieren.
Wie haben eure Mitarbeitenden auf den Einstieg von GENII reagiert?
Zu Beginn herrschte eine gewisse Unsicherheit. Besonders positiv war für mich, wie frühzeitig GENII auf die Bedenken unserer Mitarbeitenden eingegangen ist – in vielen persönlichen Gesprächen vor Ort. Das hat spürbar Vertrauen geschaffen. Entscheidend waren dabei nicht nur die Kommunikation, sondern vor allem die konkreten Maßnahmen von GENII – insbesondere die Unterstützung bei Investitionen, strategischen Projekten sowie beim Ausbau unserer Teams.
Wie viel unternehmerische Freiheit bleibt innerhalb der GENII Gruppe wirklich erhalten?
Bei GENII genießen wir ein hohes Maß an unternehmerischer Freiheit – sowohl in der Führung als auch im Marktauftritt. Jedes Unternehmen agiert dabei wie ein „Lokalmatador“ und behält seine eigene Identität sowie Entscheidungsfreiheit. Gleichzeitig profitieren wir von der Struktur einer größeren Gruppe: Wir können unser Geschäft eigenständig weiterentwickeln und gleichzeitig auf umfangreiche Ressourcen und Unterstützung innerhalb von GENII zugreifen. Besonders wertvoll ist zudem der Zugang zum breiten Netzwerk und Kundenstamm, der zusätzliche Wachstumschancen eröffnet. Dieses Zusammenspiel aus Unabhängigkeit und gemeinsamer Stärke ermöglicht es, im eigenen Markt agil zu handeln und gleichzeitig von Skaleneffekten der Gruppe zu profitieren.
Was bedeutet das für eure Kunden?
Für unsere Kunden entsteht ein klarer Mehrwert aus der Verbindung von lokaler Verantwortung und der Stärke einer europäischen Gruppe. Als eigenständig agierendes Unternehmen bleiben wir nah am Markt und an den spezifischen Anforderungen unserer Kunden. Gleichzeitig ermöglicht uns GENII den Zugang zu Ressourcen, Know-how und technologischen Entwicklungen, die wir gezielt in unsere Lösungen einfließen lassen.

„Besonders positiv war für mich, wie frühzeitig GENII auf die Bedenken unserer Mitarbeitenden eingegangen ist – in vielen persönlichen Gesprächen vor Ort. Das hat spürbar Vertrauen geschaffen.”